PM: BLV zum Tarifabschluss im öffentlichen Dienst der Länder

Quelle: © Windmueller

Veröffentlicht am 16. Februar 2026

dbb-Chef Volker Geyer und der BLV-Vorsitzende Thomas Speck sind sich einig: „Beharrlichkeit und Geschlossenheit haben den Durchbruch gebracht!“

BLV fordert die zeitgleiche und systemgerechte Übertragung der Ergebnisse auf die Beamtinnen und Beamten sowie Versorgungsempfänger

Der zuvor erzielte Tarifkompromiss für den öffentlichen Dienst der Länder sieht eine lineare Entgelterhöhung um 5,8 Prozent vor und weitere strukturelle Verbesserungen. „Natürlich ist das ein Kompromiss und nicht alle unsere Forderungen konnten wir umsetzen“, erklärte Geyer. „Die Ergebnisse bedeuten aber konkrete und nachhaltige Verbesserungen für unsere Kolleginnen und Kollegen – und das in einer extrem schwierigen politischen und wirtschaftlichen Gesamtsituation. Dass die Einkommen spürbar steigen, ist enorm wichtig für die Menschen, die dieses Land am Laufen halten.“

Der BLV-Vorsitzende Thomas Speck bedankt sich ausdrücklich bei allen Kolleginnen und Kollegen für Ihren großen und engagierten Einsatz am Verhandlungstisch, bei den Mahnwachen an den Schulen und bei den Demonstrationen in Stuttgart: „Ohne den Einsatz unserer Kolleginnen und Kollegen wäre das nicht möglich gewesen. Gemeinsam ist es gelungen, eine ordentliche Gehaltssteigerung für alle Lehrkräfte zu erreichen. Die für uns wichtigen Forderungen der Paralleltabelle, mindestens aber eine Erhöhung der Angleichungszulage konnten als strukturelle Verbesserungen aufgrund der fundamentalen Blockadehaltung der Länder (TdL), leider nicht durchgesetzt werden. Das schmerzt, weil es so weiterhin eine Ungleichbehandlung von Tarifbeschäftigten und verbeamteten Lehrkräften gibt.“

Für den BLV ist die Einkommensrunde mit dem Tarifabschluss nicht beendet. „Wir fordern die zeitgleiche und systemgerechte Übertragung der Ergebnisse auf die Beamtinnen und Beamten. Jedem Versuch, bei der Besoldung und Versorgung inhaltlich Abstriche zu machen oder die Umsetzung zu verzögern, werden wir uns massiv widersetzen“, machte der BLV-Vorsitzende deutlich.

Kernpunkte der Einigung:

  • Einkommenserhöhung 5,8 Prozent (zum 1.4.26 um 2,8 Prozent, mindestens 100 Euro, zum 1.3.27 um 2,0 Prozent und zum 1.1.28 um 1 Prozent), Laufzeit 27 Monate
  • Erhöhung der Zulagen für Schicht- und Wechselschichtarbeit
  • Anpassung Kündigungsschutzregelungen Ost an West
  • Ausbildungspaket: u.a. Erhöhung der Ausbildungsentgelte um 150 Euro

Hier finden Sie unsere Pressemitteilung als Pdf zum Download.

 

Veröffentlicht am 16. Februar 2026

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