Berufliche Bildung über Grenzen hinweg: BLV bei der Arge Alp-Tagung 2026
Quelle: Jörg Neubauer
Veröffentlicht am 30. September 2026
Der BLV war dabei: Vom 24. bis 26. September 2026 kamen die Delegationen der Arbeitsgemeinschaft der Alpenländer (ARGEALP) im Bereich Berufsbildung in Herrsching am Ammersee und München zusammen. Vertreterinnen und Vertreter aus Österreich, Baden-Württemberg, Südtirol, der Schweiz und Bayern tauschten sich über aktuelle Entwicklungen in der Beruflichen Bildung aus und entwickelten gemeinsame Perspektiven für die Zukunft.
Für den BLV, vertreten durch Michaela Keinath (stellv. BLV-Vorsitzende) Sophia Guter (BLV-Vorstandsmitglied im HP BS) und Michael Niedoba (ehem. stellv. BLV-Vorsitzender) bot die Tagung die Möglichkeit, Erfahrungen aus Baden-Württemberg einzubringen und zugleich Einblicke in die Entwicklungen der Beruflichen Bildung in den anderen Alpenländern zu gewinnen.
Im Mittelpunkt standen zahlreiche Themen, die auch die Beruflichen Schulen in Baden-Württemberg beschäftigen. An der Technischen Universität München ging es im Rahmen des Projekts „DigiLLab“ um den Einsatz von Künstlicher Intelligenz in schulischen Anwendungssituationen. Weitere fachliche Impulse beschäftigten sich mit Schulinnovation und ihren rechtlichen Rahmenbedingungen, dem Startchancen-Programm, Inklusion und Berufssprache Deutsch.
Auch die Verbindung von Bildung und Arbeitsmarkt wurde in den Blick genommen. Beim Austausch mit dem Verband der bayerischen Wirtschaft (vbw) ging es unter anderem um aktuelle Entwicklungen und Anforderungen an Bildung aus Sicht der Wirtschaft.
Ein weiterer wichtiger Bestandteil der Tagung waren die Länderberichte aus Österreich, Baden-Württemberg, Südtirol, der Schweiz und Bayern. Sie ermöglichten einen direkten Vergleich der Entwicklungen in den verschiedenen Bildungssystemen und zeigten sowohl gemeinsame Herausforderungen als auch unterschiedliche Lösungsansätze auf.
Neben dem fachlichen Austausch bot die Tagung viel Raum für persönliche Gespräche und die Vernetzung über Ländergrenzen hinweg. Abgerundet wurde das Treffen durch ein gemeinsames Rahmenprogramm, unter anderem mit einem Besuch des Klosters Andechs. Zum Abschluss erarbeiteten die Delegationen eine gemeinsame Presseerklärung und blickten auf das nächste Treffen im Jahr 2027. Traditionell wurde dabei auch die ARGEALP-Glocke an das nächste gastgebende Land übergeben.
Der Austausch zeigt: Viele Herausforderungen der Beruflichen Bildung machen nicht an Ländergrenzen Halt. Der gemeinsame Blick auf Entwicklungen, Erfahrungen und Lösungsansätze liefert wertvolle Impulse für die Weiterentwicklung der Beruflichen Bildung.
Impressionen der Arge Alp 2026
Veröffentlicht am 30. September 2026