BLV fordert weitere Anpassungen bei der Ausbildung von Lehrerinnen und Lehrern im nächsten Schuljahr

Für Referendare und Direkteinsteiger braucht es pragmatische Lösungen. Wichtige Fragen wie der Umfang der Prüfungsleistungen sowie die Terminierung des Prüfungszeitraums müssen geklärt werden.

Das Referendariat wird nach den Sommerferien mit dem zweiten Ausbildungsabschnitt und der Erteilung des selbstständigen Unterrichts fortgesetzt. “Ich freue mich, dass das Kultusministerium auf pragmatische Lösungen setzt. Allerdings zeigt die verabschiedete Corona-Pandemie-Prüfungsverordnung auch, dass wichtige Fragen wie der Umfang der Prüfungsleistungen sowie die Terminierung des Prüfungszeitraums dringend geklärt werden müssen“, stellt Jan-Moritz Mildenberger für die BLV-Junglehrer fest. Ein wichtiges Zeichen des Kultusministeriums wäre jetzt die Entzerrung des Unterrichtsabschnitts zwischen September und Dezember 2020. Bisher sind in knapp 14 Wochen unter anderem bei maximal zwölf eigenständigen Unterrichtsstunden pro Woche bis zu sechs Unterrichtsbesuche vorgesehen. Unter normalen Umständen ist diese Prüfungsleistung sachgerecht. Fakt ist jedoch, dass viele Anwärterinnen und Anwärter durch die „coronabedingte“ Schulschließung nicht ausreichend Erfahrung im klassischen Unterrichtssetting sammeln konnten. Darüber hinaus kann aktuell auch nicht von einem normalen Schulalltag nach den Sommerferien ausgegangen werden. Dies trifft neben den Referendaren gerade im beruflichen Bereich auch viele Direkteinsteigerinnen und Direkteinsteiger. Auch hier gilt es pragmatische Lösungen zu finden.

 

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