Nur wenige Luftfilter für berufliche Schulen: Wann kommt die Schutzstrategie?

Der BLV fordert schnell Klarheit darüber, wie die Schutzstrategie für den Unterricht an den beruflichen Schulen ab Herbst insgesamt aussieht.

Offensivstrategie mit weiteren Maßnahmen erforderlich:

  • Impfangebote und Informationskampagnen für Schüler/-innen

  • Tests außerhalb der Unterrichtszeit ermöglichen

  • Verbesserte Testkonzepte umsetzen

  • Flächendeckend CO2-Ampeln bereitstellen

Stuttgart, den 6. Juli 2021 „Ohne die flächendeckende Förderung vom Land, wird es aufgrund der vorgegebenen Priorisierung kaum Luftfilter an beruflichen Schulen geben. Damit fehlt ein möglicher Schutzbaustein für den Präsenzunterricht im Herbst. Wir brauchen nun schnell Klarheit, wie die Schutzstrategie für berufliche Schulen insgesamt aussieht“, so der BLV-Vorsitzende Thomas Speck heute in Stuttgart.

Offensivstrategie für den Herbst erforderlich
„Bei den Impfangeboten für Schülerinnen und Schüler müssen wir deutlich an Tempo zulegen. Schülerinnen und Schüler sollten mit einer Informationskampagne rund ums Thema Impfen und Corona aufgeklärt werden“, fordert Thomas Speck.
Zusätzlich müssen die bisherigen Testkonzepte weiterentwickelt werden. Das Testen in der bisherigen Organisationsform kostet wertvolle Unterrichtszeit. Damit die Tests vor Unterrichtsbeginn und ohne Lehrkräfte stattfinden können, wird außerdem dringend zusätzliches Personal benötigt. Experten raten inzwischen zu PCR-Gruppentests, sogenannten Lollitests. So lässt sich nach Ansicht von Virologen eine große Anzahl an Testungen bei deutlich höherer Verlässlichkeit der Testergebnisse bewältigen. Nach wie vor fehlen an vielen Schulen CO2-Ampeln, um beim Lüften zu unterstützen. „Wir benötigen mehr solcher Testgeräte. Bisher kommen immer noch viel zu wenige zum Einsatz“, bemängelt der BLV-Vorsitzende.

Hier finden Sie die Pressemitteilung als PDF-Datei.


Zum Seitenanfang