Herbert Huber erneut Vorsitzender des BLV

Die Delegierten wählten Huber mit großer Mehrheit. Dieser übte scharfe Kritik an mangelnder Unterrichtsversorgung und Überstundenbugwelle. Ein Lob gab es für die Tabletprojekte.

Die Delegiertenversammlung des Verbandes der Lehrerinnen und Lehrer an beruflichen Schulen in Baden-Württemberg hat heute (10.03.2017) in Fellbach Herbert Huber mit großer Mehrheit zum Landesvorsitzenden wiedergewählt. Vor rund 400 Delegierten und Gästen, unter ihnen Kultusministerin Eisenmann und namhafte bildungspolitische Sprecher aller im Landtag vertretenen Parteien, kritisierte Herbert Huber  die vorgenommenen Kürzungen der Unterrichtsstunden in den Flüchtlingsklassen scharf.

Huber zeigte sich besonders besorgt über geplante Stellenstreichungen im Bereich der beruflichen Schulen. Angesichts der strukturellen Unterversorgung der beruflichen Schulen von ca. 2 %, der Überstundenbugwelle im Umfang von 1.800 Deputaten, der fehlenden Vertretungsreserve für erkrankte Lehrkräfte und Ausfällen wegen Mutterschutz und Elternzeiten sowie der überfälligen Umsetzung der inklusiven Beschulung sei überhaupt kein Spielraum für Stellenstreichungen an beruflichen Schulen. Es drohe wegen der geplanten Kürzungsmaßnahme eine noch weit größere Lücke in der Unterrichtsversorgung ab dem Schuljahr 2017/2018.

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