Erfolgreiche Protestkundgebung in Stuttgart

Über 1000 Beschäftigte im öffentlichen Dienst des Landes protestierten in Stuttgart. Darunter zahlreiche Lehrerinnen und Lehrer des BLV. Wir fordern 6 % mehr Gehalt und die direkte Übertragung auf die Beamtinnen und Beamten.

Über 1000 Beschäftigte im öffentlichen Dienst des Landes sind heute (07.02.2017) in Stuttgart auf die Straße gegangen. Seit´ an Seit´ protestierten Tarifbeschäftigte und Beamte gegen die Blockadehaltung der öffentlichen Arbeitgeber bei den Tarifverhandlungen für den öffentlichen Dienst der Länder. Sie alle waren nach Stuttgart gekommen, um die Forderung des dbb nach einem Einkommensplus von 6 Prozent und der Eins-zu-eins-Übertragung des Tarifergebnisses auf den Beamtenbereich lautstark zu untermauern.

Mehr über die Tarifverhandlungen

Zu der Veranstaltung hatten dbb und BBW gemeinsam aufgerufen, nachdem am 31. Januar in Potsdam auch die zweite Verhandlungsrunde zum TV-L ergebnislos zu Ende gegangen war. Dem Aufruf gefolgt waren zahlreiche Tarifbeschäftigte und Beamte, die sich an der Proteskundgebung beteiligten, allen voran ca. 100 Lehrerinnen und Lehrer des BLV.

Mit Spruchbändern, Transparenten und Trillerpfeifen zogen sie gemeinsam durch die Stuttgarter Innenstadt zum Schlossplatz – unter ihnen auch eine stattliche Anzahl von Straßenwärtern,  Arbeitnehmern aus dem Bereich der Polizei, der Steuerverwaltung, der allgemeinen Verwaltung und der technischen Fachverwaltung sowie viele Versorgungsempfänger. Bei der Abschlusskundgebung sagten dann BBW-Chef Volker Stich und  dbb-Vize Willi Russ was Sache ist: In diesem Tarifstreit gehe es nicht allein um mehr Geld für alle, sondern in der Konsequenz um die Zukunft des öffentlichen Dienstes. Die Beschäftigten erwarteten eine gerechte Bezahlung und die sei längst überfällig.


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